Wir haben vor ca. 10 Jahren unser erstes Elektro-Auto gekauft und hatten seit dem nie Probleme damit, die Wartungskosten beschränkten sich auf jährliche Batterie-Checks, zuletzt haben wir ein Elektro-Auto verkauft mit ca. 105.000 km auf dem Tacho und ohne nennenswerte Reichweitenverluste.
Der Hauptgrund war, dass die Reichweite mit maximal 140 km doch für unsere heutigen Bedürfnisse etwas gering war. 2020 haben wir unsere erste PV-Anlage mit 10 kW in Betrieb genommen, dieses Jahr kam eine zweite mit 12 kW dazu. Wenn man die jährliche Abschreibung auf den jährlich produzierten Strom umlegt, kostet eine kWh ca. 13 Cent. 100 km kosten mit einem Elektro-Auto bei gekauftem Strom (Netzbezug) ca. 8,00 Euro, mit selbst produziertem Strom ca. 2,50 Euro. Dafür bekommt man heute oft nicht mal mehr eine Zugfahrkarte von einem Ort zum nächsten. Photovoltaik hat gegenüber der Windkraft den großen Vorteil, dass es keinen Verschleiß und keine Wartungskosten gibt, wie bei Windrädern.
Es gibt meiner Meinung nach zwei Wege um die erneuerbaren Energien schneller nutzen zu können:
Größere und bessere Speichermöglichkeiten oder dezentrale Stromerzeugung dort, wo der Bedarf ist, z.B. auch auf den Dächern von Fabriken. Die dezentrale Stromerzeugung hat zudem den Vorteil, dass dabei keine Belastung für die öffentlichen Stromnetze entsteht. Da der Strom dort verbraucht wird, wo er erzeugt wird, muss er nicht über das öffentliche Stromnetz transportiert werden.
BTW: Heute wird beklagt, dass für die Windräder die Natur zerstört wird, aber dass schon viele Jahrzehnte ganze Landstriche für Tagebau einfach weggegraben wurden, hat komischerweise nie jemanden gestört, außer vielleicht die Menschen, die dadurch ihr eigenes Zuhause verloren haben...