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Aktuell sind in Deutschland ca. 16.000 Menschen infiziert, allerdings kommen schnell neue Infektionen durch die Omikron Variante dazu...
Die Zahl der Neuinfektionen mit der Omikron-Variante verdoppelt sich derzeit ungefähr alle 3 Tage, das entspricht einer täglichen Zunahme von ca. 26 % bzw. einem (täglichen) Wachstumsfaktor q von 1,26.
Für eine Woche ergibt sich dadurch eine Zunahme der infizierten Menschen von 1,26 ^ 7 = 5,04, d.h. nach einer Woche sind ca. 5 Mal so viele Menschen infiziert, nach zwei Wochen dann schon 5x5=25 Mal so viele...
Aktuell meldet das Robert-Koch-Institut (RKI) 112 (bekannte) Omikron-Fälle bis zum 13. Dezember...
d.h. aus ca. 100 Fällen werden in einer Woche ca. 500 und in zwei Wochen ca. 2.500, in drei Wochen 12.500 und in vier Wochen 62.500 infizierte zusätzlich nur durch Omikron...
es gibt aber in ganz Deutschland nur ca. 26.000 Plätze auf Intensivstationen...
Die meisten Intensivstationen sind bereits voll, teilweise müssen Patienten schon in andere Bundesländer verlegt werden...
nicht jeder hat einen schweren Verlauf, aber niemand kann sich sicher sein, dass er keinen schweren Verlauf hat...
Die "Aufgabe" besteht nun darin, dafür zu sorgen, dass (insgesamt) nicht mehr als 26.000 Menschen so krank werden, dass sie intensivmedizinisch betreut werden müssen, wobei ja nicht alle Intensivplätze für Corona-Patienten zur Verfügung stehen, denn auch andere Menschen brauchen intensivmedizinische Versorgung z.B. Unfallopfer oder Herzinfarkt- und Schlaganfallpatienten!
P.S.: Es wird versucht die Anzahl der Plätze für intensivmedizinische Betreuung zu erhöhen, aber einer Verfünffachung der Infizierten kann unser Gesundheitssystem trotz allem nicht wirklich standhalten...aus derzeit 26.000 Plätzen müssten dafür innerhalb einer Woche ca. 130.000 Plätze werden, also 104.000 Plätze dazu kommen...dafür fehlt in den Krankenhäusern schon alleine der Platz, aber es fehlt vor allem das notwendige medizinische Personal!
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Diese Frage kann niemand wirklich seriös beantworten!
Das Virus nimmt auf niemanden Rücksicht und es nutzt jedes "Schlupfloch", das es findet...das bedeutet: Jedes "Schlupfloch" ist eines zuviel und verlängert die Dauer bis zur Normalität im Alltag!
Streng genommen sind auch Ausnahmen z.B. für berufliche Tätigkeiten ein Risiko. Dort treffen sich oft deutlich mehr als 5 Personen aus lauter unterschiedlichen Haushalten und das Virus kann "munter" von einer Familie zur nächsten "wandern".
Im März 2020 hätten sich wohl die wenigsten vorstellen können, dass wir auch hier in Deutschland immer wieder auch über 50.000 Neuinfektionen PRO Tag haben werden, wovon ca. 0,8 % sterben (das sind 400 Menschen PRO Tag!).
Zum Vergleich: Unser Ort hat insgesamt ca. 15.000 Einwohner...so viele Leute sterben derzeit in Deutschland in etwas mehr als 1 Monat nur an oder durch Covid-19!
Zwischenzeitlich hat sich die Situation durch die Omikron-Variante weiter zugespitzt. In England gab es schon Tage, an denen sich die Zahl der Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden verdreifacht hat. In Deutschland verdoppeln sich die Infektionszahlen durch Omikron derzeit ungefähr alle 3 Tage, innerhalb einer Woche bedeutet das schon eine Verfünffachung der Zahl an Neuinfektionen, in letzter Konsequenz wirkt sich das natürlich auch auf die daraus resultierenden Todeszahlen aus.
Wir müssen alles Mögliche tun um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, verhindern können wir sie letztlich nicht. Das heißt vor allem: Kontakte reduzieren, Abstand halten, Masken tragen und sich impfen lassen!
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- Geschrieben von: Harald
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Egal ob Wirtschaft oder Kultur, beides kommt wieder in Gang, das hat schon mit viel schwierigeren Ausgangsbedingungen funktioniert. Wir bremsen oder unterbrechen "nur" die Tätigkeit, die gesamte Infrastruktur bleibt erhalten!
Nach dem Krieg gab es keine Infrastruktur mehr und es wurden trotzdem Konzerte aufgeführt, sogar mit Orchestern unter freiem Himmel!
Die meisten Gebäude waren zerstört oder stark beschädigt und trotzdem wurden wieder Waren und Güter produziert, am Anfang eben mit viel Improvisation.
Auch wenn Betriebe pleite gehen, es wird wieder Konzerte und Veranstaltungen geben, wenn auch vielleicht vorerst nur kleinere, aber es wird dann auch wieder mehr!
Das Gleiche gilt für alle anderen Unternehmen auch.
Solange die (meisten) Menschen überleben, wird es auch weiterhin oder wieder Nachfrage geben und die Wirtschaft wird wieder in Gang kommen.
(Fast) ALLES, was wir jetzt haben, ist nach dem Krieg mehr oder weniger neu, aus dem nichts bzw. in Ruinen entstanden!
Dann sollte es auch möglich sein, das Kulturelle Leben und die Wirtschaft nach einer Zwangspause wieder zum Laufen zu bekommen, umso schneller, als die gesamte Infrastruktur ja erhalten bleibt!
Die Nachfrage ist hier bildlich gesprochen der Treibstoff, der die Lok in den Bahnhof bzw. uns zurück zur Normalität bringt.
Meine Betrachtung ist eher "volkswirtschaftlich":
Damit meine ich, dass es im ganzen wieder funktionieren wird, was natürlich aber nicht ausschließt, dass einzelne Beteiligte am Ganzen verschwinden können/werden.
Zu Beginn meiner Berufstätigkeit 1991 gab es auch schon eine Wirtschaftskrise und obwohl die Volkswirtschaft im Ganzen unter dieser Krise litt, gab es auch damals einzelne Unternehmen die mitten in der Wirtschaftskrise expandiert haben.
eine andere eher "betriebswirtschaftlich":
Auch wenn (noch so) viele Vereine verschwinden, wird es auch immer Neugründungen geben. Auch wenn Betriebe pleite gehen, wird es auch hier Neugründungen geben. Eine Nachfrage wird immer bedient werden, wenn sich damit Gewinne erzielen lassen, was natürlich nicht ausschließt, dass sich alles verändern wird, sowohl die (Art der) Nachfrage, als auch die (Art der) Angebote, die es zukünftig geben wird, aber das ist auch ohne eine Pandemie schon immer so gewesen.
Es wird aber immer Menschen geben, die musizieren möchten und es wird immer Menschen geben, die das auch hören und sehen wollen, jetzt geht es eben nur als Livestream, aber es wird auch wieder Konzerte geben, z.B. auch alleine deshalb, weil Menschen gesellig sind und gerne unter anderen Menschen sind und sich gerne mit Gleichgesinnten treffen.
Die Probleme die große Veranstalter haben bzw. große Veranstaltungen mit sich bringen, können auch eine Chance für kleine Veranstaltungen bzw. kleine Veranstaltungsorte sein.
Die wichtigste Voraussetzung dafür ist und bleibt aber, dass wir die Pandemie (möglichst) alle überleben!
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- Geschrieben von: Harald
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Mit E-Fuels behält man grundlegende Probleme des Verbrennungsmotors bei.
JEDER Verbrennungsmotor produziert systembedingt immer Wärme, die „niemand braucht“ und ist obendrein immer lauter als z.B. ein Elektroantrieb!
Ein Elektromotor hat systembedingt immer eine Rotation statt einer Längsbewegung, aus der erst durch aufwendige Mechanik eine Rotation erzeugt werden muss. Nur ein Elektromotor kann Energie zurückgewinnen, z.B. beim Bergabfahren oder beim Bremsen. Es gibt noch viele weitere Vorteile…
Trotzdem sehe ich Einsatzbereiche, in denen es auch langfristig nicht ohne Verbrennungsmotoren gehen wird.
Beim Fliegen ist z.B. das Gewicht der Akkus nach wie vor ein Problem. Das Eigengewicht würde sehr viel der elektrischen Energie verbrauchen/binden und dadurch die Nutzlast entsprechend reduzieren. Zudem bleibt das Gewicht der Akkus auch im leeren Zustand gleich, während das Gewicht von z.B. Kerosin durch den Verbrauch abnimmt…verbrauchtes Kerosin muss ja nicht mehr transportiert werden.
Es gibt aber auch Nutzfahrzeuge, die nicht ohne Weiteres elektrisch betrieben werden können. Neben uns ist z.B. eine Firma ansässig, die Schwerlastkräne betreibt. Diese Fahrzeuge haben ein riesiges Eigengewicht und sollen am Einsatzort noch schwere Lasten heben. Die Akkus für die dort benötigte Energie müssten riesig und damit schwer sein, womit sich ein ähnliches Problem wie beim Fliegen ergibt. Ein Großteil der elektrischen Energie würde schon für die Fortbewegung der Fahrzeuge zu ihrem Einsatzort verbraucht werden und das Gewicht der Akkus würde zusätzliche Energie verbrauchen/binden.
Auch bei den großen Fahrzeugen von Feuerwehr und THW ergeben sich ähnliche Probleme.
Ich glaube, dass man in bestimmten Bereichen nach dem heutigen Stand der Technik nicht ohne Verbrennungsmotoren auskommen wird.
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Die größte Herausforderung bei Elektroautos ist es, immer genug Strom zur Verfügung zu haben. Neben der Speicherung betrifft das bei Pkws vor allem das Laden.
Im einfachsten Fall reicht dafür eine gewöhnliche Steckdose 230 V / 16 A. Dafür gibt es von den Autoherstellern spezielle Ladekabel, die eine eigene Ladeelektronik haben, die unter anderem aus Wechselstrom Gleichstrom macht, denn laden kann man nur mit Gleichstrom.
Die Hauptschwierigkeit hierbei ist nun die Ladezeit. Je nach Akkugröße können da schon 8 Stunden und mehr nötig sein um das Auto einmal voll zu laden.
Die erste Verbesserung ist dann eine so genannte Wallbox, also eine spezielle Steckdose für das Elektroauto. Hierfür ist ein anderes Ladekabel notwendig, die Ladeelektronik ist dabei in der Wallbox. Wallboxen gibt es in verschiedenen Größen. Sie unterscheiden sich z.B. durch den möglichen Ladestrom an sich und durch die Anzahl der gleichzeitig verwendeten Phasen (Leitungen). Selbst eine einfache Wallbox mit einer Phase und z.B. 32 A verkürzt die Ladezeit schon auf die Hälfte.
Zum einen muss dafür eine Wallbox installiert werden und zum anderen muss gegebenenfalls noch ein zusätzliches Ladekabel angeschafft werden.
Die nächste Steigerung sind nun Schnell-Ladestationen, wie z.B. Chademo. Hiermit kann der Akku in ca. 30 Minuten auf etwa 80% seiner Kapazität aufgeladen werden.
Solche Ladestationen sind eher nicht für den privaten Einsatz geeignet. Es gibt Netze von unterschiedlichen Anbietern. Allerdings liegen die Ladestationen meist an großen Straßen oder Autobahnen und haben oft noch einen Abstand von 150 km und mehr.
Einige Anbieter für Elektroautos verwenden "Wechsel-Akkus", also Akkus, die aus dem Auto entnommen und gegen einen anderen ausgetauscht werden können. Der Vorteil hierbei ist, dass das Wechseln eines Akkus im besten Fall deutlich schneller geht, als das Laden eines entsprechenden Akkus. Die entsprechenden Hersteller können Akkus zum Austausch über Vertragswerkstätten anbieten.
Das Größte Problem bei diesem Ansatz ist die Befestigung solcher Akkus. Wenn jeder Hersteller eine eigene Befestigung verwendet, können nur bestimmte Akkus gegeneinander ausgetauscht werden. Eine weitere Besonderheit ist, dass solche Akkus nicht mit dem Auto zusammen gekauft werden können, sondern zusätzlich gemietet werden müssen.
Grundsätzlich hat man auch bei anderen Elektroautos die Möglichkeit die Akkus zu mieten anstatt sie mit zu kaufen. Der Vorteil ist, dass man gegebenenfalls einen defekten Akkus kostenlos ausgetauscht bekommt. Der Nachteil kommt vor allem bei einem Verkauf zum Tragen. Der Käufer muss bei der gewählten Variante bleiben und kann entweder den gekauften Akku auch wieder mitkaufen oder er muss den Mietvertrag für den Akku übernehmen.
Wir selbst fahren ein Elektroauto mit fest eingebauten und gekauften Akku. Das jetzige Elektroauto ist bereits das Zweite. Beide Autos waren gebraucht und jeweils 2 bzw. 3 Jahre alt und hatten einen Kilometerstand von ca. 10.000 km. Unser erstes Auto konnten wir beim Händler problemlos in Zahlung geben. Die ersten 3 Jahre haben wir unser Elektroauto über die normale Steckdose geladen. Zusammen mit unserer Photovoltaikanlage haben wir dann eine Wallbox installieren lassen.
Wer mehr zu unseren Elektroautos wissen will, kann hier nachlesen:
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Wir haben uns beim Einzug ins Elternhaus unseren lang gehegten Wunsch nach einer Photovoltaik-Anlage erfüllt. Das Ziel war unser Elektroauto mit eigenem Strom fahren zu können. Ganz schaffen wir es noch nicht, wir arbeiten aber an der Aufrüstung unserer PV-Anlage.
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Ein Elektromotor hat systembedingt immer eine Rotation statt einer Längsbewegung, aus der erst durch aufwendige Mechanik eine Rotation erzeugt werden muss. Nur ein Elektromotor kann Energie zurückgewinnen, z.B. beim Bergabfahren oder beim Bremsen. Es gibt noch viele weitere Vorteile...
Dadurch, dass ein Elektromotor systembedingt immer eine Rotation hat, entfällt z.B. die aufwendige Mechanik um aus einer Längsbewegung eine Rotation zu erzeugen.
Ein Elektromotor ist immer leiser als ein Verbrennungsmotor, weil es ja keine Explosionen im Innern des Motors gibt. Dieser Aspekt wird vielfach vernachlässigt, würde aber die Lärmbelastung durch den Verkehr drastisch reduzieren.
Viele Verschleißteile gibt es bei einem Elektromotor gar nicht. Es entfällt z.B. auch die aufwendige Schmierung des Motors und damit verbunden große Mengen an Altöl, die dabei entstehen.
Auch die direkte Wärmeentwicklung ist bei einem Elektromotor stark reduziert. Natürlich entsteht auch durch Stromfluss Wärme, aber bei weitem nicht so viel, wie direkt durch die Verbrennung von Kraftstoff, wobei zusätzlich nur ein Bruchteil der im Kraftstoff enthaltenen Energie dann wirklich für den Antrieb genutzt werden kann. Ein Großteil der Energie entweicht in Form von systembedingt notwendiger aber für den Antrieb selbst nutzloser Wärmeenergie.
Selbst die Übertragung der Energie des Motors auf die Räder ist bei einem Verbrennungsmotor mit sehr viel größeren Verlusten verbunden, z.B. durch das Getriebe. Bei Elektromotoren ist es grundsätzlich möglich jeweils einen eigenen Elektromotor für jedes angetriebene Rad zu verwenden.
Eine weitere Besonderheit des Elektromotors ist, dass er auch als Generator und zum Bremsen benutzt werden kann. Dadurch verringert sich die Abnutzung der Bremsen. Ausserdem kann dadurch ein Teil der Bewegungsenergie beim Abbremsen dafür genutzt werden die Batterien im Auto wieder zu laden, also ein Teil der Energie wieder zurückzugewinnen.
Wahrscheinlich gibt es noch viel mehr systembedingte Vorteile...
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Am 22. Oktober gehen wir gemeinsam mit Fridays for Future auf die Straßen. Um 12 Uhr treffen wir uns vor dem Kanzler*innenamt in Berlin, denn wir Wählende haben mit unserer Stimme für die Bundestagswahl gesprochen und fordern jetzt eine Klima-Koalition, die zu einer sozial-ökologischen Transformation führt. Lasst und den Tag nutzen um unseren Forderungen eine Stimme zu geben. Alle gemeinsam auf Berlins Straßen! Infos zur Anreise aus verschiedenen Teilen Deutschlands wird es bald geben!
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